18. Spieltag 17.-19.04. | Saisonfinale

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - SKC Steig Bindlach 7:1 (3418:3226).

Herren 1 mit versöhnlichem Saisonabschluss – Sieger im Derby gegen Bindlach
Beim letzten Saisonspiel in der Landesliga Nord empfing der SKC Fölschnitz den SKC Steig Bindlach.
Für beide Mannschaften ging es nach einer durchwachsenen Saison um nichts mehr, sodass dies ein Spiel ohne jeglichen Druck sein konnte. Und so gingen es die Fölschnitzer auch an.

Haberstumpf bringt Fölschnitz in Front
In der Startpaarung betraten A.Haberstumpf und S.Hohlweg die Bahnen gegen L.Dollhopf und F.Dregelie. Schnell zeichnete sich ab, dass Haberstumpf seinen jungen Gegenspieler im Griff hat und seinen Punkt sicher gewinnen kann. Hohlweg sah sich einem engen Duell gegen Dregelies ausgesetzt. Der Bindlacher machte seinen Punktgewinn jedoch in souveräner Manier nach 3 Bahnen fest. Hohlweg betrieb mit einer starken Schlussbahn noch einmal merklich Schadensbegrenzung und kam bei 560:565 noch nah an Dregelies heran. Haberstumpf spielte all seine Routine aus und siegte mit 572:514.
1:1 Mannschaftspunkte und 53 Holz Vorsprung waren eine ideale Ausgangsposition für die nachfolgenden Spieler des SKC.
Mittelpaarung mit Vorentscheidung
Dominik Wilferth und Steve Paulus sollten nun den SKC weiter in Front bringen. Gegen Jonas Dregelies und A.Jahreis sollten beide Mannschaftspunkte gewonnen werden.
Dominik Wilferth startete gut ins Spiel, konnte sich ab der ersten Kugel absetzen und holte sich schnell die ersten beiden Satzpunkte. Paulus hingegen verlor den ersten Satzpunkt knapp, brachte sich aber mit einer starken zweiten Bahn zurück ins Spiel und konnte sich sogar ebenfalls leicht absetzen. Nachdem er dann die dritte Bahn wiederum knapp verlor, musste er den vierten Satz gewinnen, um seinen Mannschaftspunkt zu sichern. Er behielt die Nerven und konnte sich im entscheidenden Moment lösen. Mit 551:532 brachte er seine Farben in Front. Wilferth schaffte es sein Spiel mit 4 guten Bahnen zu beenden, ließ J.Dregelies an diesem Tag überraschend keine Chance und siegte mit 575:528. Die Vorentscheidung war gefallen.
3:1 Mannschaftspunkte und 119 Holz Vorsprung für Fölschnitz waren das Resultat nach 4 von 6 ausgetragenen Duellen.
Schlusspaarung lässt sich von Zuschauern tragen und bringt Sieg unter Dach und Fach.
Sven Stich und Oliver Riediger war es vorbehalten, den Sieg nach Hause zu bringen und die Saison erfolgreich zu beenden. Gegen M.-O. Werner und K.Dippmar wollte man mehr, als den Vorsprung nur zu verwalten. Stich und Riediger dominierten das Spiel bei lautstarker Unterstützung der Fans nach Belieben. Bindlach hatte sich schnell seinem Schicksal ergeben. Nach 3 gespielten Bahnen konnten die Fölschnitzer Schlussakteure beide frühzeitig ihre Punkte in trockene Tücher bringen und lagen dabei beide auf 600er Kurs. Sven Stich konnte auf seiner letzten Bahn nicht mehr an die Leistungen der Vorbahnen anknüpfen und blieb bei dennoch starken 566:519 stehen. Riediger kämpfte bis zum Schluss verbissen um die magische Grenze. Mit der überzeugenden Tagesbestleistung von 594 Holz ließ er seinem Gegenüber (568) keine Chance.
So stand am Ende einer langen Saison noch einmal ein überzeugender Sieg auf der Anzeigetafel. 7:1 Mannschaftspunkte und 3418:3226 Holz lautete das einseitige Ergebnis an diesem Abend. Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung mit Oliver Riediger als Tagesbesten rundet nun die Saison ab. Ein großer Dank gilt den zahlreichen Zuschauern, die unsere ganze Saison hinweg für Stimmung gesorgt haben. Für Bindlach stehen jetzt aufregende Wochen bevor. Denn mit dem Ende der Saison werden deren Bahnen erneuert und von Grund auf saniert. Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wiedersehen im Steig in der kommenden Saison.
Mit einem positiven Punktekonto von 19:17 Punkten schließt der SKC Fölschnitz eine durchwachsene Saison auf einem 6. Tabellenplatz ab.

A.Haberstumpf 572/L.Dollhopf 514 (3:1), S.Hohlweg 560/F.Dregelies 565 (1,5:2,5), D.Wilferth 575/J.Dregelies 528 (4:0), St.Paulus 551/A.Jahreis 532 (2:2), O.Riediger 594/M.-O.Werner 568 (3:1), S.Stich 566/K.Dippmar 519 (3:1).

17. Spieltag 10.-12.04.

 


Landesliga Nord Männer | SKK Doppelturm Grafenrheinfeld - SKC Fölschnitz 8:0 (3305:3196).

Fölschnitz gerät in Grafenrheinfeld unter die Räder
Nach einer längeren Spielpause musste der SKC Fölschnitz in der Landesliga zum Endspurt antreten. Die letzten 2 Spiele der Saison stehen an. Am vorletzten Spieltag musste man beim SKK Doppelturm Grafenrheinfeld antreten. Den SKC erwartete eine unbekannte Bahn mit dem Ruf, schwer spielbar zu sein und geringe Fallzahlen zu liefern. Nach den zuletzt so überzeugenden Auftritten mit Siegen in Bayreuth, gegen Oberhaid und zuletzt in Bamberg hatte der SKC genügend Selbstvertrauen gesammelt und dabei den Klassenerhalt faktisch perfekt gemacht. Doch dass dieses Spiel nicht nach Fölschnitzer Geschmack lief, musste man relativ schnell erkennen.
Startpaarung ist nah dran, kann aber nichts Zählbares liefern.
Dominik Wilferth und Sebastian Hohlweg mussten gegen Chr. Schneider und O.Werner auf die Bahnen. Schnell wurde sichtbar, dass an diesem Tag nicht die ganz großen Ergebnisse fallen werden, doch die Heimakteure zeigten schnell, dass auch diese Bahn zu bezwingen ist. Und auch die Fölschnitzer schafften es, sich auf die Verhältnisse einzustellen. Für Hohlweg war die Partie nach 3 knapp verlorenen Bahnen gelaufen. Die letzte Bahn gewann er noch knapp, sodass er mit 536:546 den Schaden in Grenzen halten konnte. Wilferth hatte sich nach verhaltenem Beginn wieder an Schneider herangekämpft, eine schwache vierte Bahn verhinderte den Punktgewinn. Auch er musste sich knapp mit 531:536 geschlagen geben.
So hatte man den Auftakt mit 0:2 Punkten und -15 Holz alles andere als positiv gestalten können.
Mittelpaarung kann ebenfalls keine Akzente setzen
Oliver Riediger gegen F.Stingl und Steve Paulus gegen Chr. Kraus lauteten die Partien der Mittelpaarung. Kraus, derzeit Grafenrheinfelds stärkster Akteur zeigte von Beginn an, wie diese Bahn zu spielen ist und setzte Paulus ab der ersten Kugel unter Druck. Die ersten 60 Kugeln konnte der Fölschnitzer noch ausgeglichen gestalten, den beiden starken Schlussbahnen von Kraus konnte er nicht mehr folgen. Mit 536 Holz zog er gegen überragende 583 den Kürzeren. Oliver Riediger hingegen fand gut in die Partie und erzielte mit überragenden 167 Holz auf seiner zweiten Bahn den Tagesbestwert. Leider konnte er seinen herausgespielten Vorsprung durch eine schwache letzte Bahn nicht verteidigen und verlor denkbar knapp mit 549:551. Das Spiel war praktisch entschieden, denn 0:4 Mannschaftspunkt und nun 64 Holz Rückstand waren zu viel.
Schlusspaarung erwischt ebenfalls einen schwachen Tag
Dass auch die Fölschnitzer Schlusspaarung mit den beiden stärksten Spielern der Saison nicht vor schwächeren Leistungen gefreit ist, zeigte sich an diesem Tag. Ab der ersten Kugel merkte man auch Ihnen eine gewisse Verunsicherung durch die ungewohnten Bahnverhältnisse an. Sven Stich hatte mit M.Kraus einen erfahrenen Mann gegen sich, Andreas Haberstumpf wollte seinen Punkt gegen F.Werner sichern. Doch bei beiden lief nicht viel zusammen und schnell musste man einsehen, dass dieses Spiel mehr als deutlich enden wird. Mit schwachen 518:532 verlor Stich sein Duell, Haberstumpf konnte mit 526:557 ebenfalls nicht überzeugen.

So stand am Ende ein ernüchterndes 0:8 auf der Anzeigetafel, verbunden mit 3196:3305 Holz. Die Gastgeber zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem Ergebnis, gegen das sich jede Gastmannschaft die Zähne ausbeißt. Doch dieser Sieg wird der Heimmannschaft wahrscheinlich auch nicht mehr ans rettende Ufer in der Tabelle verhelfen, denn die Abstiegsplätze sind wohl an Werntal, Breitengüßbach und Grafenrheinfeld vergeben.

O.Werner 546/S.Hohlweg 536 (3:1), Chr.Schneider 536/D.Wilferth 531 (3:1), F.Stinge 551/O.Riediger 549 (2:2), Chr. Kraus 583/St.Paulus 536 (3:1), F.Werner 557/A.Haberstumpf 526 (3:1), M.Kraus 532/S.Stich 518 (2:2).

16. Spieltag 20.22.03.

 


Landesliga Nord Männer | TSV Eintracht Bamberg - SKC Fölschnitz 3:5 (3481:3486).

Fölschnitz gewinnt überraschend beim Tabellenführer und vertagt die Meisterfeier
Die Siegesserie hält weiter an. Auch beim wohl schwierigsten Spiel der Saison, dem Auswärtsspiel beim designierten Meister Eintracht Bamberg, setzt der SKC Fölschnitz in der Landesliga seine Erfolge fort.
Rutschte man nach dem Jahreswechsel durch viele unnötige Niederlagen ins hintere Drittel der Tabelle und musste zusehen, dass man nicht ernsthaft mit den Abstiegsplätzen in Berührung kam, so feiert man jetzt einige Siege, die man so nicht erwarten konnte.
Dem verdienten, aber dennoch überraschenden Sieg bei der Schützengilde Bayreuth folgte ein überzeugender Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Oberhaid und nun trat man völlig ohne Druck beim zuhause ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Bamberg an.
Startformation gerät in Rückstand
Auf der 6-Bahnen-Anlage in Bamberg, die für hohe Fallzahlen bekannt ist, starteten Oliver Riediger, Steve Paulus und Dominik Wilferth in die Partie. Gegen Ditterich/Müller, Schumm und Milde konnte man zu Beginn noch gut mithalten, musste aber im Spielverlauf durch unsaubere Phasen im eigenen Spiel einen Rückstand in Kauf nehmen. Alle 3 Fölschnitzer Akteure zeigten keinen schlechten Kegelsport, aber die Bamberger waren in den entscheidenden Phasen zur Stelle. Folgerichtig musste man ernüchtert feststellen, dass man zur Halbzeit mit 0:3 Mannschaftspunkten und über 80 Holz in Rückstand geriet. Riediger zog mit 586:600 den Kürzeren, Paulus verlor mit 559:597 und Wilferth mit 561:592 gegen stark spielende Domstädter.
SKC dreht packendes und an Spannung kaum zu überbietendes Spiel
Doch die Fölschnitzer Schlussspieler versuchten ab der ersten Kugel alles. Andreas Haberstumpf gegen T.Schnitzerlein, Sebastian Hohlweg gegen D.Zimmer und Sven Stich gegen U.Reinfelder lauteten die Duelle. Fölschnitz konnte im Spielverlauf den Rückstand zusehends verkürzen und schaffte es zum Ende der 3.Bahn, dass die Anzeige erstmals grün aufleuchtete. Man merkte den bis dato ungeschlagenen Heimakteuren eine gewisse Unsicherheit an, die die Schlussformation durch den bisher aufgebauten Druck erzeugte.
Dass auf 6 Bahnen-Anlagen die Spielstände äußerst schnell wechseln können, ist bekannt, doch Fölschnitz schaffte es, sich leicht abzusetzen. Bamberg verpasste es in der Folge, sich wieder in Position zu bringen. Bereits nach 3 gespielten Bahnen konnten sowohl Haberstumpf als auch Hohlweg etwas überraschend ihre Mannschaftspunkte sichern. Auch Sven Stich konnte ich am Ende von seinem Gegenspieler absetzen und den dritten Mannschaftspunkt sichern. So musste die Gesamtholzzahl entscheiden. Mit einem beherzten Schlussspurt aller 3 Fölschnitzer Schlussspieler konnte man letzten Endes 5 Holz Vorsprung über die Ziellinie retten. Es war geschafft. Haberstumpf (578:540), Hohlweg (593:568) und der Tagesbeste Sven Stich (609:584) zwingen völlig überraschend die Bamberger in die Knie. Am Ende gewinnt man mit 5:3 Punkten und 3486:3481 Holz.
Durch diesen Sieg hat man den Klassenerhalt praktisch in trockene Tücher gebracht und gleichzeitig die Meisterfeier vertagt. Bamberg fehlen bei 4 Punkten Vorsprung bei noch 2 verbleibenden Spielen lediglich wenige Mannschaftspunkte, um die Meisterschaft auch auf dem Papier feiern zu können.
Nun erwarten den SKC noch 2 unangenehme Spiele, bei denen es um nichts mehr geht. Auf den schwer zu spielenden Bahnen in Grafenrheinfeld werden sich die Kegler vom Weißen Main an alte Zeiten zurückerinnern müssen als man in Fölschnitz die neu sanierte Bahn noch nicht hatte. Und am letzten Spieltag erwartet man gegen Steig Bindlach eine ebenfalls enge Partie.

Ditterich/Müller 600/O.Riediger 586 (3:1), M.Schummm 597/St.Paulus 559 (2:2), K.Milde 592/D.Wilferth 561 (3:1), T.Schnitzerlein 540/A.Haberstumpf 578 (0,5:3,5), D.Zimmer 568/S.Hohlweg 593 (1:3), U.Reinfelder 584/S.Stich 609 (1:3).

15. Spieltag 13.-15.03.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - RSC Concordia Oberhaid 6:2 (3505:3332).

Fölschnitz siegt mit Spitzenergebnis und macht großen Schritt in Richtung Klassenerhalt
In der Landesliga Nord empfing der SKC Fölschnitz am 15. Spieltag die Kegler vom RSC Concordia Oberhaid. Nach dem überraschenden aber zugleich überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende bei der Schützengilde Bayreuth wollte man natürlich diesen Schwung mitnehmen und sich weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. Oberhaid hatte noch mächtig Wut im Bauch, denn letzte Woche konnte man trotz eines überragenden Ergebnisses von über 3600 Holz den Spitzenreiter Eintracht Bamberg nicht bezwingen.
Hohlweg sorgt für Vorsprung in der Startpaarung
Das Spiel eröffneten Dominik Wilferth und Sebastian Hohlweg gegen L.Then und M.Görtler. Fölschnitz konnte sich ab der ersten Kugel leicht absetzen und brachte so von Beginn an Ruhe ins Spiel. Während sich Dominik Wilferth ein enges Duell mit Then lieferte, setzte sich Hohlweg kontinuierlich ab. Mit einer beherzten letzten Bahn holte Hohlweg noch einmal alles heraus und ließ seinem Gegenüber mit einem sehr starken Ergebnis von 587:547 keine Chance. Wilferth musste auf der letzten Bahn abreißen lassen und verlor am Ende knapp mit soliden 557:567 Holz. 1:1 Satzpunkte und eine 30 Holz-Führung war das Resultat der Startpaarung.
Mittelpaarung überrollt Oberhaid und sorgt für Vorentscheidung
Die Mittelpaarung um Kapitän Andreas Haberstumpf und Oliver Riediger duellierte sich mit A.Ross und T.Makorn. Ab der ersten Kugel waren dies zur Freude der Fölschnitzer einseitige Duelle. Mit einer Galavorstellung wurden die Gäste nahezu vorgeführt. Alle 8 Satzpunkte konnten zum Teil hoch gewonnen werden und die Heimakteure spielten sich in einen Rausch. Der Vorsprung wuchs minütlich an, sodass das Spiel nach 2 Durchgängen praktisch entschieden war. Haberstumpf erzielte mit der Tagesbestleistung von 613 Holz seinen nächsten 600er, Riediger stand ihm mit 598 in Nichts nach. Mit 522 und 528 Holz schauten die Gästespieler an diesem Tag nur hinterher. 161 Holz Vorsprung waren das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Vorentscheidung war somit gefallen.
Schlusspaarung lässt nicht anbrennen
Sven Stich und Steve Paulus mussten das Spiel gegen Thomas Müller und St.Eichhorn nach Hause bringen. Beide begannen konzentriert und ließen keinerlei Zweifel am Sieg zu. Während Steve Paulus einige Kugeln brauchte um ins Spiel zu kommen, brachte sich Sven Stich mit 2 tollen Bahnen ebenfalls auf 600er-Kurs. Eine starke dritte Bahn von beiden Fölschnitzern ließ die Zuschauer sogar vom Mannschafts-Bahnrekord träumen. Die Oberhaider hatten sich mit ihrem Schicksal an diesem Tag abgefunden, zeigten aber ebenfalls unterhaltsamen Kegelsport, konnten trotz starker Ergebnisse von 587 und 581 Holz am Ergebnis nichts mehr rütteln. Sven Stich schaffte mit 605 Holz sein nächstes Spitzenresultat, Steve Paulus vervollständigte mit 545 Holz die bärenstarke Vorstellung an diesem Tag.
Mit überragenden 3505 : 3332 Holz und 6:2 Punkten gewann man das Spiel absolut verdient und schrammte nur knapp am Bahnrekord vorbei. Die Mannschaft freute sich, dass sie die Zuschauern nach zuletzt vielen schwachen Auftritten endlich wieder ein wenig entschädigen konnte. Mit diesem Sieg kann man sein Punktekonto in der Tabelle wieder ausgleichen und steht mit 15:15 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Am nächsten Wochenende kann man so ganz entspannt beim bereits enteilten Spitzenreiter Eintracht Bamberg antreten.

D.Wilferth 557/L.Then 567 (2:2), S.Hohlweg 587/M.Görtler 547 (3:1), A.Haberstumpf 613/A.Roos 528 (4:0), O.Riediger 598/T.Makorn 522 (4:0), St.Paulus 545/St.Eichhorn 581 (1:3), S.Stich 605/Th.Müller 587 (3:1).

13. Spieltag 20.-22.02.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - SpG Bad Neustadt Saale 2:6 (3311:3352).

Fölschnitz kann Niederlagen-Serie nicht stoppen
Das Heimspiel gegen die SpG Bad Neustadt/S. sollte den Wendepunkt einer verkorksten Landesliga Saison bringen. Gegen keineswegs übermächtige Gegner hatte man die Spiele oft unnötig verloren – mit Ausnahme des wichtigen Spiels in Breitengüßbach, das man am Ende knapp gewinnen konnte.
So sollte das Heimspiel am 13. Spieltag gegen Neustadt der Start für die Mission frühzeitiger Klassenerhalt werden. Doch am Ende stand man wieder mit leeren Händen da.
Umformierte Startpaarung kann keine Impulse setzen
Dominik Wilferth rutschte zusammen mit Sebastian Hohlweg in die Startpaarung. Wilferth bekam es mit Spitzenspieler S.Dieterich zu tun, Hohlweg hatte S.Kugler gegen sich. Wilferth begann verhalten, konnte aber die erste Bahn dennoch gewinnen, einem Spitzenergebnis von Dieterich auf der zweiten Bahn (174) konnte er nicht folgen. Nachdem aber Wilferth die dritte Bahn knapp für sich entscheiden konnte, hatte er die Möglichkeit, seinen Punkt trotz deutlich weniger gespielter Holz gewinnen zu können. Doch wie so oft in dieser Saison kam die Unsicherheit zurück ins Spiel und Dieterich spielte all seine Routine aus und zog davon. Mit mageren 544:593 musste Wilferth sich am Ende geschlagen geben. Hohlweg sah sich sehr engen Satzduellen ausgesetzt. Aber auch er musste seine letzte Bahn gewinnen, um den Mannschaftspunkt zu sichern. Die letzte Kugel beider Spieler entschied darüber, wer diesen Punkt gewinnen sollte. Hohlweg verpasste ein Pärchen und gab so Kugler die Chance, dass er mit seinem letzten Wurf den 2. Mannschaftspunkt für Neustadt erzielt. Kugler traf seinen einzeln stehenden Kegel sicher und nahm dieses Geschenk dankend an.
So stand Fölschnitz durch zwei unnötig hergegebene Punkte wieder mit leeren Händen da – der Gegner bedankte sich.
Die Mittelpaarung um Steve Paulus und Oliver Riediger musste nun gegen M.Büttner und W.Sturm die Fölschnitzer im Spiel halten. Nach verhaltenem Beginn konnte Paulus sich befreien und spielte gegen Büttner seine Partie sicher zu Ende. Mit 3 gewonnenen Satzduellen und 552:512 konnte er den Rückstand verkürzen. Riediger konnte nach 2 gespielten Bahnen sein Duell offen gestalten, musste sich aber am Ende gegen einen immer stärker werdenden Neustädter W.Sturm geschlagen geben. Ein starkes Ergebnis von 573 Holz reichte nicht gegen den Tagesbesten (595). So übergab man mit 1:3 Mannschaftspunkten und 38 Holz Rückstand an die Schlusspaarung.
Andreas Haberstumpf gegen S.Schubert und Sven Stich gegen D.Braun sollten die Partie jetzt drehen. Nachdem beide ihre ersten Bahnen gewinnen konnte und der Rückstand schmolz, kam leichte Hoffnung bei den Zuschauern auf. Den zweiten Durchgang hingegen gaben beide wieder ab, sodass die Aufholjagd gebremst wurde. Auf der dritten Bahn konnte man die Schwächen der Gegner ausnutzen und schaffte es kurzzeitig, dass die Anzeige auf grün schaltete. Man hatte den Rückstand gedreht und konnte sich zwischenzeitlich sogar leicht absetzen. Doch auch die Schlusspaarung bleibt von der derzeitigen Unsicherheit im Fölschnitzer Team nicht verschont. Neustadt verschärfte das Spiel in den Vollen noch einmal, Fölschnitz konnte nicht kontern. Mit einem leichten Rückstand ging man ins letzte Räumen. Während Neustadt dann sichere Anwürfe hatte und seine Bilder ohne größere Fehler weg räumte, machte sich Fölschnitz das Leben erneut selbst schwer. Beide Schlusskegler hatten schlechte Anwürfe und musste den Gegner ziehen lassen. Andreas Haberstumpf ließ Schubert am Ende keine Chance (576:544), Stich konnte musste mit 539:574 seinen Punkt abgeben.
3311:3352 lautete das schwache Fölschnitzer Gesamtergebnis an diesem Tag. Mit 2:6 Punkten verlor am Ende wieder ein Spiel, das man nicht hätte verlieren müssen. Vor allem in den Vollen zeigte man ungewohnte Schwächen gegen eine Gastmannschaft die ebenfalls nicht überragend war. Mit 11:15 Punkten steht man auf einem 6.Tabellenplatz und muss nun dringend wieder gewinnen, um nicht auf die direkten Abstiegsplätze zu rutschen.

D.Wilferth 544/S.Dieterich 593 (2:2), St.Paulus 527/S.Kugler 534 (2:2), St.Paulus 552/M.Büttner 512 (3:1), O.Riediger 573/W.Sturm 595 (1:3), A.Haberstumpf 576/S.Schubert 544 (3:1), S.Stich 539/D.Braun 574 (2:2).

12. Spieltag 30.01.-01.02.

 


Landesliga Nord Männer | SpG Werntal 1 - SKC Fölschnitz 6:2 (3339:3304).

Fölschnitz präsentiert sich erneut nicht landesligatauglich
Am 12. Spieltag musste der SKC Fölschnitz beim Tabellenschlusslicht SpG Werntal antreten. Für die Mannschaft aus dem Schweinfurter Umland verlief die Saison bisher trotz oftmals guter Ergebnisse alles andere als zufriedenstellend. Doch die Fölschnitzer waren gewarnt, diese Mannschaft zu unterschätzen. Zu oft schon bestritt man sehr enge Duelle auf den Bahnen in Geldersheim. Doch auch die Mannschaft vom Weißen Main konnte in dieser Saison nur selten überzeugen und steckt im Mittelfeld der Tabelle fest. Wenn sie nicht aufpasst, befindet sie sich schneller im Abstiegskampf als ihr lieb ist.
Startpaar erneut ohne Chance.
S.Hohlweg und St.Paulus begannen die Partie gegen M.Kuhles und A.Schreiber. Doch wie in einigen Spielen zuvor wollte es den Fölschnitzern nicht gelingen, Druck auf den Gegner aufzubauen. Zu unsauber war das gesamte Spiel. So hatte Hohlweg bereits nach 3 Bahnen den Punkt sicher abgegeben, Paulus konnte den Punkt nur noch theoretisch gewinnen. Mit 505: 528 verlor Hohlweg den Punkt, Paulus zog mit 534:572 den Kürzeren. 61 Holz Rückstand und 0:2 Punkte lautete das ernüchternde Ergebnis nach der Startpaarung.
Neu formierte Mittelpaarung kann Spiel nicht wenden
Fölschnitz zog Andreas Haberstumpf zu Dominik Wilferth ins Mittelpaar. Doch auch diese Maßnahme trug wenig Früchte. Zwar zeigte Andreas Haberstumpf eine gewohnt sichere und stabile Leistung gegen Routinier Ludwig Mai, Dominik Wilferth hingegen erwischte nicht seinen besten Tag gegen M.Greif. Haberstumpf war es zu verdanken, dass der Rückstand zunehmends schmolz. Nach 3 gespielten Bahnen stand fest, dass er den ersten Punkt für Fölschnitz gewinnt. Wilferth sah sich engen Duellen ausgeliefert, bei denen er aber auch zwei Mal das Nachsehen hatte. Seine Aufholjagd auf der letzten Bahn blieb unbelohnt, Greif konnte sich mit der letzten Kugel doch noch den wichtigen 3. Punkt für Werntal sichern. Mit der Tagesbestleistung von 593 Holz gewann er sicher gegen Mai (546), Wilferth (552) verlor knapp gegen Greif (555).
1:3 Punkte und -17 Holz waren das Ergebnis nach der Mittelpaarung. Das Spiel war noch offen, es musste gegen routinierte Gastgeber im Schlusspaar aber alles passen, um etwas Zählbares aus Geldersheim mit nach Hause zu bringen.
Oliver Riediger hatte F.Geyer gegen sich, Sven Stich hatte mit A. Ruhl einen ebenfalls sehr erfahrenen Kegler auf seiner Nebenbahn. Wie in den vorher gespielten Duellen auch, konnten sich die Gastgeber in den Vollen immer wieder entscheidend absetzen. Beim Abräumen konnten die Fölschnitzer zwar Akzente setzen, durch einige Unsauberkeiten im Spiel brachte man sich immer wieder um den verdienten Lohn, und ließ den Gegner zurück kommen. Riediger verlor die ersten 3 Bahnen allesamt, sodass nur noch ein Unentschieden möglich war. Zu diesem Zeitpunkt wuchs der Fölschnitzer Gesamtrückstand wieder deutlich auf über 50 Holz an, sodass das Spiel faktisch entschieden war. Sven Stich sicherte sich in einem engen Duell letztendlich doch noch seinen Punkt gegen Ruhl (573:569), Riediger hatte mit 547:569 das Nachsehen.
3304:3339 und 2:6 stand am Ende auf dem Tableau. Die wenigen Chancen die man sich ab der Mitte der Partie zunehmends erarbeitete, konnten nicht genutzt werden und wurden von den Gegnern routiniert abgewehrt.
Mit nun 11:13 Punkten steht man in der Tabelle auf einem 6.Platz. In den verbleibenden 6 Spielen muss man nun dringend wieder den Schalter umlegen, um nicht in Abstiegsnöte zu geraten.

M.Kuhles 572/St.Paulus 534 (3:1), A.Schreiber 528/S.Hohlweg 505 (3:1), M.Greif 555/D.Wilferth 552 (2:2), L.Mai 546/A.Haberstumpf 593 (0,5:3,5), F.Geyer 569/O.Riediger 547 (3:1), A.Ruhl 569/S.Stich 573 (2:2).

Bezirksoberliga Ofr. Männer | 1. FC Oberhaid - ESV Neuenmarkt 3:5 (3273:3279).

Neuenmarkt sichert sich die Punkte nach einem Krimi in Oberhaid.

Am Start agierte Patrick Schneider gegen W. Diller (550) und sicherte sich bereits nach 3 brillante Bahnen den Punkt und konnte mit 210 Räumern sich die Tagesbestleistung von 582 Kegel sichern.
An seiner Seite war das angeschlagene Duo Stefan Harttig und Domenic Hübner, der bereits nach 30 Wurf eingewechselt wurde. Gegen R. Rügheimer (567) wurde es nach verlorener erster Bahn nochmal Spannend, da Hübner die entscheidenden Stiche gegen Rügheimer setzte und sich Bahn 2 und 3 sicherte. Am ende reichte es leider nicht sich den letzten Satz gegen eine 165 vom Gegner durchzusetzten.

Mit ausgeglichenem Punkteverhältnis und einem Minus von 14 endet die erste Durchgang.

In der Mittelachse spielte Tobias Postler gegen Radczewski, der nach 60 Wurf durch Dotterweich ausgewechselt wurde. Das Heim-Duo kommt auf 526 Kegel. Der Neuenmarkter konnte trotz Überholz mit starken 542 nur eine Bahn gewinnen, so das der Mannschaftspunkt an Oberhaid ging.
An seiner Seite spielte Martin Witzgall gute Bahnen und gewinnt alle seine Sätze und sichert sich und seine Farben noch 26 Kegel.

Mit weiter ausgeglichenen Mannschaftspunkten stehen die Eisenbahner aus Neuenmarkt aber nun positiv mit 26 Kegel auf den Totalisator.

Nervenkrimi im Schlussdurchgang.

Stefan Hahn, der gegen S. Wein (532) spielte, holte nach verlorener ersten Bahn die zwei folgenden mit konstanter Leistung.
Kevin Renz wiederum konnte auf den ersten beiden Bahnen nicht mit dem Tempo von P. Rügheimer (576) mithalten, drehte aber dann mit starker 3. Bahn auf.

Auf den letzten 30 Wurf konnte Hahn nicht an sein Spiel anschließen und machte mit schwachen Spiel auf den Vollen die Tür für Oberhaid auf.
Beim Räumen ließ er sich aber nicht verunsichern, verlor die Bahn aber nur mit 8 Kegel und holte den Wichtigen Mannschaftspunkt mit 17 mehr gespielten Kegel und 549.

Kevin Renz legt noch ne Schippe drauf und spielte eine fantastische 157er Bahn und gewinnt diese gegen starke 150 von seinem Gegner mit 7 Kegel, die am Ende den Sieg einbringen. Der Mannschaftspunkt konnte er sich mit geteilten Bahnen bei 539 Kegel zwar nicht sichern, jedoch die wichtigen Kegel auf seinen beiden letzten Bahnen.

So errangen die ESV'ler wichtige 2 Tabellenpunkte mit einem 6 Holz Sieg in Oberhaid und gaben endlich die Rote Laterne in der Bezirksoberliga ab.
Am nächsten Samstag heißt es dann die Emotionen aus den letzten Spielen mit nach Bayreuth zu nehmen und bei der Spielgemeinschaft aus Heinersreuth und Morenden den nächsten Coup zu landen.

W. Diller 550/P. Schneider 582 (1:3), R. Rügheimer 567/S. Harttig/D. Hübner 521 (2:2), P. Radczewski/M. Dotterweich 526/T. Postler 542 (3:1), J. Bräutigam 522/M. Witzgall 546 (0:4), S. Wein 532/S. Hahn 549 (2:2), P. Rügheimer 576/K. Renz 539 (2:2) - D. Hübner für S. Harttig nach 30 Wurf; M. Dotterweich für P. Radczewski nach 60 Wurf.

Seiten